Plasmaschneiden und Brennschneiden

Plasmaschneiden
und Brennschneiden


 

Blechverarbeitung für dicke und und elektrisch leitende Blechteile

 

Mit dem Brenn- oder Autogenschneidverfahren können un- und niedrig-legierte Stähle in besonders großen Dicken getrennt werden. Hierzu wird der Werkstoff mit einer Acetylen-Flamme bis kurz vor den Schmelzpunkt erhitzt und dann mit Hilfe eines scharf gebündelten Strahls aus reinem Sauerstoff geschnitten.


Durch den Sauerstoff verbrennt das Material und die dünnflüssige Schlacke wird aus dem Schneidspalt ausgetrieben. Bis zu 150 mm dicke Bleche können wir mit dieser Technik auf unserer Maschine schneiden.

 

Das Plasmaschneiden eignet sich, um alle elektrisch leitende metallische Werkstoffe thermisch zu trennen. Das Metall wird mit Hilfe eines 3000°C heißen Lichtbogens geschnitten, der zwischen dem Werkstoff und der Wolframelektrode erzeugt wird. Die Schnittfuge entsteht durch die immense Energie, die der Lichtbogen beim Auftreffen auf das leitfähige Metall freisetzt. Das Material schmilzt und wird durch einen Gasstrahl ausgeblasen. Mit diesem Verfahren können wir Material bis zu einer Dicke von 40 mm durchtrennen.

 

 
Laserschneiden
Plasmaschneiden
Brennschneiden
Max. Schneidbereich
8000x2500 mm
12000x2000 mm
12000x2500 mm
Max. Stärke* Stahlblech
20 mm
40 mm
150 mm
Max. Stärke* Edelstahl
15 mm
40 mm
Max. Stärke* Aluminium
12 mm
40 mm
Max. Stärke*
(Messing, Bronze,
Neusilber etc.)
6 mm
12 mm
Erzielbare Toleranzen**
+/- 0.1 mm/m
+/- 0.4 mm/m
+/- 0.4 mm/m

 


* Die Schneidbarkeit hängt von der genauen Legierungszusammensetzung ab. Die Daten dienen daher als Richtwerte.


** Die möglichen Toleranzen hängen nicht nur vom Schneidverfahren ab, sondern werden auch von der Bauteilgeometrie beeinflusst. Auch hier sind Richtwerte angegeben.